<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
	<channel>
		<title><![CDATA[Forum Fibromyalgie - Arzneimittel]]></title>
		<link>https://fibromyalgie.forumdernaturheilkunde.de/</link>
		<description><![CDATA[Forum Fibromyalgie - https://fibromyalgie.forumdernaturheilkunde.de]]></description>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 19:36:08 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[Analgetika]]></title>
			<link>https://fibromyalgie.forumdernaturheilkunde.de/showthread.php?tid=328</link>
			<pubDate>Sat, 21 Oct 2023 15:35:00 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://fibromyalgie.forumdernaturheilkunde.de/member.php?action=profile&uid=1">Gabi</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://fibromyalgie.forumdernaturheilkunde.de/showthread.php?tid=328</guid>
			<description><![CDATA[Die nichtopioiden Analgetika werden in drei Gruppen geteilt, die Anwendung bei Schmerzzuständen, Fieber, Entzünundgen finden. ASS wird auch bei Husten/Bronchitis eingesetzt.<br />
<br />
Saure antipyretische-antiphlogistische Analgetika:<br />
Eine Gruppe sind die sauren antipyretische-antiphlogistische Analgetika, wozu auch Acetylsalicylsäure gehört (ASS).  Diese hat u.a. eine blutverdünnende Wirkung und wird als prophylaktisches Präparat bei kardiovaskulären und zerebrovaskulären Vorgängen eingesetzt, da es auf die Blutgerinnung wirkt und auf die Produktion von Blutplättchen (Thrombozyten). ASS reguliert u.a. auch das Histamin und Serotonin. Wer auf ASS negativ reagiert, kann davon ausgehen, das eine Histamin-Intoleranz vorliegt. In diesem Zusammenhang soll bedacht werden, ein Nichtvertragen von ASS zieht auch ein Nichtvertragen von Medikamenten, die -cystein-Verbindungen enthalten. Im schlimmsten Fall kann ein sog. Reye-Syndrom ausgelöst werden, das eine sofortige notärztliche Versorgung bedarf. Die Einnahmemenge von Paracetamol darf 1000mg am Tag nicht überschreiten!<br />
<br />
Nichtsaure antipyretische Analgetika<br />
Diese wirken in der Regel schmerzlindernd und fiebersenkend. Zu dieser Gruppe gehört u.a. das Paracetamol. Die Gruppe der Analgetika hat keine Auswirkungen auf die Blutgerinnung. Warum das Paracetamol fiebersenkend wirkt, wurde noch nicht abschließend festgestellt. Die vollständige Wirkung dieser Analgetika-Gruppe konnte bis heute, im Hinblick auf die Fiebersenkung, wissenschaftlich fundiert nicht erklärt werden. Das heisst, das über Jahrzehnte ein Wirkstoff zur Fiebersenkung verschrieben, verkauft wird, wo die Art und Weise der Wirksamkeit nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden kann. <br />
<br />
Bekannte Nebenwirkungen von u.a. Paracetamol, Ibuprofen:<br />
<ul class="mycode_list"><li>Gastrointestinale Beschwerden (Übelkeit, Erbrechen, Sodbrennen, Magenschmerzen)<br />
</li>
<li>Müdigkeit<br />
</li>
<li>Schwindelanfälle<br />
</li>
<li>Mikroblutungen durch Acetylsalicylsäure (ASS)<br />
</li>
<li>Hautreaktionen/Ekzeme<br />
</li>
<li>Asthma<br />
</li>
<li>allergische Reaktionen, allergischer Schock<br />
</li>
<li>Störungen des Immunsystems<br />
</li>
<li>Blutgerinnungsstörungen<br />
</li>
<li>Leberschäden<br />
</li>
<li>Nierenschäden<br />
</li>
<li>Reye-Syndrom<br />
</li>
<li>Störungen Blutkörperbildung<br />
</li>
<li>Schlafstörungen / Schläfrigkeit<br />
</li>
<li>Verwirrtheit<br />
</li>
<li>Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen<br />
</li>
<li>Blutdruckanstieg<br />
</li>
<li>Ödeme (Wasseransammlungen im Gewebe)<br />
</li>
</ul>
<br />
Ibuprofen kann die Wirkung von ASS verringern oder unterbinden. Die Einnahme von ASS und Ibuprofen sollte mindestens 6 – 8 Stunden betragen.<br />
<br />
<br />
Bei folgenden Erkrankungen dürfen Analgetika dieser Gruppe nicht eingenommen werden:<br />
<ul class="mycode_list"><li>Leberinsuffizienz (Paracetamol, Diclofenac u.a.)<br />
</li>
<li>Herz-Kreislauf-Erkrankungen<br />
</li>
<li>Nierenschäden<br />
</li>
<li>Blutbildungsstörungen<br />
</li>
<li>Virusinfektionen (Kleinkinder und Säuglingen) → wird öfters als Fiebersenker in Zäpfchenform verordnet<br />
</li>
<li>Ulkus<br />
</li>
<li>Schwangerschaft<br />
</li>
<li>Stillen<br />
</li>
<li>cerebrovaskuläre Erkrankungen<br />
</li>
<li>Alkoholabhängigkeit<br />
</li>
</ul>
<br />
<br />
Analgetika ohne antipyretisch-antiphlogistische Wirkung<br />
Hierzu gehört u.a. das Ketamin. Das Ketamin als Schmerzmittel eingesetzt wird, ist mir neu. Ich kenne Ketamin als starkes Narkosemittel. Eine Überdosierung kann hier zu Narkoseschäden führen (cerebral)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die nichtopioiden Analgetika werden in drei Gruppen geteilt, die Anwendung bei Schmerzzuständen, Fieber, Entzünundgen finden. ASS wird auch bei Husten/Bronchitis eingesetzt.<br />
<br />
Saure antipyretische-antiphlogistische Analgetika:<br />
Eine Gruppe sind die sauren antipyretische-antiphlogistische Analgetika, wozu auch Acetylsalicylsäure gehört (ASS).  Diese hat u.a. eine blutverdünnende Wirkung und wird als prophylaktisches Präparat bei kardiovaskulären und zerebrovaskulären Vorgängen eingesetzt, da es auf die Blutgerinnung wirkt und auf die Produktion von Blutplättchen (Thrombozyten). ASS reguliert u.a. auch das Histamin und Serotonin. Wer auf ASS negativ reagiert, kann davon ausgehen, das eine Histamin-Intoleranz vorliegt. In diesem Zusammenhang soll bedacht werden, ein Nichtvertragen von ASS zieht auch ein Nichtvertragen von Medikamenten, die -cystein-Verbindungen enthalten. Im schlimmsten Fall kann ein sog. Reye-Syndrom ausgelöst werden, das eine sofortige notärztliche Versorgung bedarf. Die Einnahmemenge von Paracetamol darf 1000mg am Tag nicht überschreiten!<br />
<br />
Nichtsaure antipyretische Analgetika<br />
Diese wirken in der Regel schmerzlindernd und fiebersenkend. Zu dieser Gruppe gehört u.a. das Paracetamol. Die Gruppe der Analgetika hat keine Auswirkungen auf die Blutgerinnung. Warum das Paracetamol fiebersenkend wirkt, wurde noch nicht abschließend festgestellt. Die vollständige Wirkung dieser Analgetika-Gruppe konnte bis heute, im Hinblick auf die Fiebersenkung, wissenschaftlich fundiert nicht erklärt werden. Das heisst, das über Jahrzehnte ein Wirkstoff zur Fiebersenkung verschrieben, verkauft wird, wo die Art und Weise der Wirksamkeit nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden kann. <br />
<br />
Bekannte Nebenwirkungen von u.a. Paracetamol, Ibuprofen:<br />
<ul class="mycode_list"><li>Gastrointestinale Beschwerden (Übelkeit, Erbrechen, Sodbrennen, Magenschmerzen)<br />
</li>
<li>Müdigkeit<br />
</li>
<li>Schwindelanfälle<br />
</li>
<li>Mikroblutungen durch Acetylsalicylsäure (ASS)<br />
</li>
<li>Hautreaktionen/Ekzeme<br />
</li>
<li>Asthma<br />
</li>
<li>allergische Reaktionen, allergischer Schock<br />
</li>
<li>Störungen des Immunsystems<br />
</li>
<li>Blutgerinnungsstörungen<br />
</li>
<li>Leberschäden<br />
</li>
<li>Nierenschäden<br />
</li>
<li>Reye-Syndrom<br />
</li>
<li>Störungen Blutkörperbildung<br />
</li>
<li>Schlafstörungen / Schläfrigkeit<br />
</li>
<li>Verwirrtheit<br />
</li>
<li>Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen<br />
</li>
<li>Blutdruckanstieg<br />
</li>
<li>Ödeme (Wasseransammlungen im Gewebe)<br />
</li>
</ul>
<br />
Ibuprofen kann die Wirkung von ASS verringern oder unterbinden. Die Einnahme von ASS und Ibuprofen sollte mindestens 6 – 8 Stunden betragen.<br />
<br />
<br />
Bei folgenden Erkrankungen dürfen Analgetika dieser Gruppe nicht eingenommen werden:<br />
<ul class="mycode_list"><li>Leberinsuffizienz (Paracetamol, Diclofenac u.a.)<br />
</li>
<li>Herz-Kreislauf-Erkrankungen<br />
</li>
<li>Nierenschäden<br />
</li>
<li>Blutbildungsstörungen<br />
</li>
<li>Virusinfektionen (Kleinkinder und Säuglingen) → wird öfters als Fiebersenker in Zäpfchenform verordnet<br />
</li>
<li>Ulkus<br />
</li>
<li>Schwangerschaft<br />
</li>
<li>Stillen<br />
</li>
<li>cerebrovaskuläre Erkrankungen<br />
</li>
<li>Alkoholabhängigkeit<br />
</li>
</ul>
<br />
<br />
Analgetika ohne antipyretisch-antiphlogistische Wirkung<br />
Hierzu gehört u.a. das Ketamin. Das Ketamin als Schmerzmittel eingesetzt wird, ist mir neu. Ich kenne Ketamin als starkes Narkosemittel. Eine Überdosierung kann hier zu Narkoseschäden führen (cerebral)]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Codein]]></title>
			<link>https://fibromyalgie.forumdernaturheilkunde.de/showthread.php?tid=324</link>
			<pubDate>Fri, 20 Oct 2023 12:55:23 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://fibromyalgie.forumdernaturheilkunde.de/member.php?action=profile&uid=1">Gabi</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://fibromyalgie.forumdernaturheilkunde.de/showthread.php?tid=324</guid>
			<description><![CDATA[Codein gehört zu der Gruppe der Opiate / Morphin.<br />
Eingesetzt wird es zur Hustenstillung bei Reizhusten und bei Schmerzen. <br />
In der Schmerztherapie wird dieser Bestandteil oft mit Paracetamol eingesetzt oder als euphorisierendes / dämpfendes Rauschmittel missbraucht. Früher wurde das Codein aus dem Schlafmohn gewonnen, ebenfalls wie Morphin.<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://t3.ftcdn.net/jpg/00/71/33/58/240_F_71335805_rKRz4M0MIfbki4NBreM6mKC7EUOPIFnz.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 240_F_71335805_rKRz4M0MIfbki4NBreM6mKC7EUOPIFnz.jpg]" class="mycode_img" /></div>
<br />
<br />
Je nach Dosierung wirkt es dämpfend, schmerzstillend, hustenstillend beruhigend oder euphorisierend. Codein ist umstritten, erst Recht der Einsatz als Hustenstiller. Auf Grund einiger durchgeführter Studien wird dieser Wirkeinsatz bereits bestritten. Der Wirkstoff Codein wird in der Leber zu Morphin abgebaut und die Ausscheidung aus dem Körper erfolgt über die Nieren. Der Abbau des Wirkstoffes im Körper hat eine Halbwertzeit von 3 – 5 Stunden. Je nach Alter kann dies länger oder kürzer sein. Menschen, die Codein sehr schnell im Körper abbauen ist die Einnahme kontraindiziert.<br />
<br />
Bei einer Überdosierung des Wirkstoffes kann eine Sauerstoffbeatmung notwendig sein und eine Überwachung durch ein Krankenhaus ist notwendig. <br />
<br />
Nebenwirkungen:<br />
<ul class="mycode_list"><li>Koordinationsstörungen der Bewegung<br />
</li>
<li>Übelkeit<br />
</li>
<li>Erbrechen<br />
</li>
<li>erhöhter Muskeltonus der glatten Muskulatur<br />
</li>
<li>Störungen der Sehkraft<br />
</li>
<li>Entwicklung von Lungenödemen<br />
</li>
<li>Euphorie<br />
</li>
<li>Obstipation<br />
</li>
<li>Kopfschmerzen<br />
</li>
<li>Müdigkeit<br />
</li>
<li>Kurzatmigkeit<br />
</li>
<li>Schlafstörungen<br />
</li>
<li>Mundtrockenheit<br />
</li>
<li>Hautjucken<br />
</li>
<li>Ekzeme versch. Genese<br />
</li>
<li>Stimmungsschwankungen<br />
</li>
<li>zu niedriger Blutdruck (Hypotonie)<br />
</li>
<li>Atemdepression<br />
</li>
<li>Bauchspeicheldrüsenentzündung, akut<br />
</li>
<li>Hautausschläge<br />
</li>
</ul>
<br />
<br />
Codein darf nicht eingenommen werden bei gleichzeitiger Einnahme von:<br />
<ul class="mycode_list"><li>Beruhigungsmitteln (Psychopharmaka jeglicher Art)<br />
</li>
<li>Antihistaminika<br />
</li>
<li>Blutdrucksenkenden Arzneimittel<br />
</li>
<li>Schlafmittel<br />
</li>
<li>Hustenstiller<br />
</li>
<li>MAO-Hemmer<br />
</li>
<li>andere Schmerzmittel<br />
</li>
<li>Magensäureblocker<br />
</li>
<li>kein Alkoholkonsum<br />
</li>
<li>Codein darf nicht eingenommen werden bei:<br />
</li>
<li>akuten oder chronischen Erkrankungen der unteren Atemwege<br />
</li>
<li>Kinder unter 12 Jahre<br />
</li>
<li>anstehender Geburt<br />
</li>
<li>drohender Frühgeburt<br />
</li>
<li>Bewusstlosigkeit<br />
</li>
<li>Schwangerschaft<br />
</li>
<li>Stillzeit<br />
</li>
</ul>
<br />
Die Verkehrstüchtigkeit ist eingeschränkt, daher ist von der Teilnahme am Straßenverkehr und dem Bedienen von Maschinen abzuraten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Codein gehört zu der Gruppe der Opiate / Morphin.<br />
Eingesetzt wird es zur Hustenstillung bei Reizhusten und bei Schmerzen. <br />
In der Schmerztherapie wird dieser Bestandteil oft mit Paracetamol eingesetzt oder als euphorisierendes / dämpfendes Rauschmittel missbraucht. Früher wurde das Codein aus dem Schlafmohn gewonnen, ebenfalls wie Morphin.<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://t3.ftcdn.net/jpg/00/71/33/58/240_F_71335805_rKRz4M0MIfbki4NBreM6mKC7EUOPIFnz.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 240_F_71335805_rKRz4M0MIfbki4NBreM6mKC7EUOPIFnz.jpg]" class="mycode_img" /></div>
<br />
<br />
Je nach Dosierung wirkt es dämpfend, schmerzstillend, hustenstillend beruhigend oder euphorisierend. Codein ist umstritten, erst Recht der Einsatz als Hustenstiller. Auf Grund einiger durchgeführter Studien wird dieser Wirkeinsatz bereits bestritten. Der Wirkstoff Codein wird in der Leber zu Morphin abgebaut und die Ausscheidung aus dem Körper erfolgt über die Nieren. Der Abbau des Wirkstoffes im Körper hat eine Halbwertzeit von 3 – 5 Stunden. Je nach Alter kann dies länger oder kürzer sein. Menschen, die Codein sehr schnell im Körper abbauen ist die Einnahme kontraindiziert.<br />
<br />
Bei einer Überdosierung des Wirkstoffes kann eine Sauerstoffbeatmung notwendig sein und eine Überwachung durch ein Krankenhaus ist notwendig. <br />
<br />
Nebenwirkungen:<br />
<ul class="mycode_list"><li>Koordinationsstörungen der Bewegung<br />
</li>
<li>Übelkeit<br />
</li>
<li>Erbrechen<br />
</li>
<li>erhöhter Muskeltonus der glatten Muskulatur<br />
</li>
<li>Störungen der Sehkraft<br />
</li>
<li>Entwicklung von Lungenödemen<br />
</li>
<li>Euphorie<br />
</li>
<li>Obstipation<br />
</li>
<li>Kopfschmerzen<br />
</li>
<li>Müdigkeit<br />
</li>
<li>Kurzatmigkeit<br />
</li>
<li>Schlafstörungen<br />
</li>
<li>Mundtrockenheit<br />
</li>
<li>Hautjucken<br />
</li>
<li>Ekzeme versch. Genese<br />
</li>
<li>Stimmungsschwankungen<br />
</li>
<li>zu niedriger Blutdruck (Hypotonie)<br />
</li>
<li>Atemdepression<br />
</li>
<li>Bauchspeicheldrüsenentzündung, akut<br />
</li>
<li>Hautausschläge<br />
</li>
</ul>
<br />
<br />
Codein darf nicht eingenommen werden bei gleichzeitiger Einnahme von:<br />
<ul class="mycode_list"><li>Beruhigungsmitteln (Psychopharmaka jeglicher Art)<br />
</li>
<li>Antihistaminika<br />
</li>
<li>Blutdrucksenkenden Arzneimittel<br />
</li>
<li>Schlafmittel<br />
</li>
<li>Hustenstiller<br />
</li>
<li>MAO-Hemmer<br />
</li>
<li>andere Schmerzmittel<br />
</li>
<li>Magensäureblocker<br />
</li>
<li>kein Alkoholkonsum<br />
</li>
<li>Codein darf nicht eingenommen werden bei:<br />
</li>
<li>akuten oder chronischen Erkrankungen der unteren Atemwege<br />
</li>
<li>Kinder unter 12 Jahre<br />
</li>
<li>anstehender Geburt<br />
</li>
<li>drohender Frühgeburt<br />
</li>
<li>Bewusstlosigkeit<br />
</li>
<li>Schwangerschaft<br />
</li>
<li>Stillzeit<br />
</li>
</ul>
<br />
Die Verkehrstüchtigkeit ist eingeschränkt, daher ist von der Teilnahme am Straßenverkehr und dem Bedienen von Maschinen abzuraten.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Antidepressiva bei Rückenschmerzen]]></title>
			<link>https://fibromyalgie.forumdernaturheilkunde.de/showthread.php?tid=74</link>
			<pubDate>Wed, 26 May 2021 14:34:02 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://fibromyalgie.forumdernaturheilkunde.de/member.php?action=profile&uid=1">Gabi</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://fibromyalgie.forumdernaturheilkunde.de/showthread.php?tid=74</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #545454;" class="mycode_color"><span style="font-family: Tahoma, Verdana, Arial, sans-serif;" class="mycode_font"><span style="font-family: Tahoma, Verdana, Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Viele Menschen leiden an chronischen Rücken-, Muskel- und/oder Gelenkschmerzen. Oftmals kommt es hier immer wieder zu einer Langzeitverordnung von Antidepressiva. Aber helfen die auch wirklich? Abgesehen von den vielen Nebenwirkungen, die zwar laut Beipackzettel nach längerer Einnahmezeit vergehen, aber die negative Auswirkungen auf unser Organsystem und Gesundheit bleiben trotz allem bestehen. Hierzu gibt es eine relativ aktuelle Metaanalyse der medizinischen Fakultät der Universität Sidney. </span></span></span></span><br />
<span style="color: #545454;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Diese untersuchte in einer Metaanalyse die Wirksamkeit und Sicherheit von Antidepressiva bei Rückenschmerzen und Arthroseschmerzen in placebokontrollierten Studien.</span></span><br />
<br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="color: #545454;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Hintergrund dieser Analyse sind einige nationale und internationale Leitlinien, die den Einsatz von Antidepressiva bei chronischen Rückenschmerzen/Schmerzen, auch des unteren Rückens empfehlen, teils ohne Angaben von Dosierung und ohne Nachweis der Wirksamkeit von Antidepressiva bei den genannten Schmerzformen.</span></span></div>
<br />
<span style="color: #545454;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Im Ergebnis zeigte die Analyse bei chronischen Rückenschmerzen eine nur leichte Verbesserung der Beschwerden. Eine geringe Verbesserung zeigte sich bei Ischiasschmerzen. Die Ergebnisse für SSRI, NDRI und tetrazyklische Antidepressiva zeigten für keine der genannten Wirkstoffgruppen eine effektive Wirkung auf die Schmerzen. Die Autoren fordern eine größere randomisierte Studie, allerdings ohne Verbindung zu der Pharmaindustrie, was man sehr begrüssen kann.</span></span><br />
<br />
<span style="color: #545454;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Amitriptylin gehört zu den trizyklischen Antidepressiva und wird dann angewendet, wenn eine beruhigende und angstlösende Wirkung erzielt werden soll. </span></span><span style="color: #545454;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die Nebenwirkungen sind weitläufig. Auf die Unterteilung sehr häufig und häufig wird verzichtet:</span></span><br />
<br />
<span style="color: #545454;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Herzrhythmusstörungen, Müdigkeit, Benommenheit, Schwindel,  Sprachstörungen, Tremor (Zittern), verstopfte Nase, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Obstipation (Verstopfung), Übelkeit, Schwitzen, Hypotonie, orthostatische Dysregulation (Ungleichgewicht/Störungen im Wasserhaushalt), Gewichtszunahme,  Sehprobleme, passageres Ansteigen der Leberenzymaktivität, Aggression, Hyponatriämie (Störungen im Natriumhaushalt), Miktionsstörungen (Probleme beim Wasserlassen - Blase), Hautausschläge, Durstgefühl,  Libidoverlust, Impotenz, innere Unruhe, bei älteren Patienten erhöhtes  Risiko für das Auftreten von deliranten Syndromen, kribbeln/Taubheitsgefühle von Armen und Beinen, Gangunsicherheiten, motorische Störungen, Verwirrtheit, Konzentrationsstörungen.</span></span><br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="color: #545454;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Tahoma, Verdana, Arial, sans-serif;" class="mycode_font"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Tahoma, Verdana, Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Quelle: <a href="https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Amitriptylin_21901#Kontraindikation" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">[color=var(--ricos-custom-link-color,var(--ricos-action-color,#0261ff))]<span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Tahoma, Verdana, Arial, sans-serif;" class="mycode_font"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Tahoma, Verdana, Arial, sans-serif;" class="mycode_font">[u]https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Amitriptylin_21901#Kontraindikation</span></span></span>[/u]</span></span></span></a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span> </span></span></span></span>[/color]<br />
<span style="color: #545454;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Quelle: </span></span><a href="https://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4909685" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">[color=var(--ricos-custom-link-color,var(--ricos-action-color,#0261ff))]<span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Tahoma, Verdana, Arial, sans-serif;" class="mycode_font"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Tahoma, Verdana, Arial, sans-serif;" class="mycode_font">[u]https://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4909685</span></span></span>[/u]</span></span>[/color]</span></a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span><br />
<span style="color: #545454;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Quelle: </span></span><a href="https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/120409/Metaanalyse-Antidepressiva-erzielen-bei-Ruecken-und-Gelenkschmerzen-nur-geringe-Wirkung" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">[color=var(--ricos-custom-link-color,var(--ricos-action-color,#0261ff))]<span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Tahoma, Verdana, Arial, sans-serif;" class="mycode_font"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Tahoma, Verdana, Arial, sans-serif;" class="mycode_font">[u]https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/120409/Metaanalyse-Antidepressiva-erzielen-bei-Ruecken-und-Gelenkschmerzen-nur-geringe-Wirkung</span></span></span>[/u]</span></span>[/color]</span></a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #545454;" class="mycode_color"><span style="font-family: Tahoma, Verdana, Arial, sans-serif;" class="mycode_font"><span style="font-family: Tahoma, Verdana, Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Viele Menschen leiden an chronischen Rücken-, Muskel- und/oder Gelenkschmerzen. Oftmals kommt es hier immer wieder zu einer Langzeitverordnung von Antidepressiva. Aber helfen die auch wirklich? Abgesehen von den vielen Nebenwirkungen, die zwar laut Beipackzettel nach längerer Einnahmezeit vergehen, aber die negative Auswirkungen auf unser Organsystem und Gesundheit bleiben trotz allem bestehen. Hierzu gibt es eine relativ aktuelle Metaanalyse der medizinischen Fakultät der Universität Sidney. </span></span></span></span><br />
<span style="color: #545454;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Diese untersuchte in einer Metaanalyse die Wirksamkeit und Sicherheit von Antidepressiva bei Rückenschmerzen und Arthroseschmerzen in placebokontrollierten Studien.</span></span><br />
<br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="color: #545454;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Hintergrund dieser Analyse sind einige nationale und internationale Leitlinien, die den Einsatz von Antidepressiva bei chronischen Rückenschmerzen/Schmerzen, auch des unteren Rückens empfehlen, teils ohne Angaben von Dosierung und ohne Nachweis der Wirksamkeit von Antidepressiva bei den genannten Schmerzformen.</span></span></div>
<br />
<span style="color: #545454;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Im Ergebnis zeigte die Analyse bei chronischen Rückenschmerzen eine nur leichte Verbesserung der Beschwerden. Eine geringe Verbesserung zeigte sich bei Ischiasschmerzen. Die Ergebnisse für SSRI, NDRI und tetrazyklische Antidepressiva zeigten für keine der genannten Wirkstoffgruppen eine effektive Wirkung auf die Schmerzen. Die Autoren fordern eine größere randomisierte Studie, allerdings ohne Verbindung zu der Pharmaindustrie, was man sehr begrüssen kann.</span></span><br />
<br />
<span style="color: #545454;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Amitriptylin gehört zu den trizyklischen Antidepressiva und wird dann angewendet, wenn eine beruhigende und angstlösende Wirkung erzielt werden soll. </span></span><span style="color: #545454;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die Nebenwirkungen sind weitläufig. Auf die Unterteilung sehr häufig und häufig wird verzichtet:</span></span><br />
<br />
<span style="color: #545454;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Herzrhythmusstörungen, Müdigkeit, Benommenheit, Schwindel,  Sprachstörungen, Tremor (Zittern), verstopfte Nase, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Obstipation (Verstopfung), Übelkeit, Schwitzen, Hypotonie, orthostatische Dysregulation (Ungleichgewicht/Störungen im Wasserhaushalt), Gewichtszunahme,  Sehprobleme, passageres Ansteigen der Leberenzymaktivität, Aggression, Hyponatriämie (Störungen im Natriumhaushalt), Miktionsstörungen (Probleme beim Wasserlassen - Blase), Hautausschläge, Durstgefühl,  Libidoverlust, Impotenz, innere Unruhe, bei älteren Patienten erhöhtes  Risiko für das Auftreten von deliranten Syndromen, kribbeln/Taubheitsgefühle von Armen und Beinen, Gangunsicherheiten, motorische Störungen, Verwirrtheit, Konzentrationsstörungen.</span></span><br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="color: #545454;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Tahoma, Verdana, Arial, sans-serif;" class="mycode_font"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Tahoma, Verdana, Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Quelle: <a href="https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Amitriptylin_21901#Kontraindikation" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">[color=var(--ricos-custom-link-color,var(--ricos-action-color,#0261ff))]<span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Tahoma, Verdana, Arial, sans-serif;" class="mycode_font"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Tahoma, Verdana, Arial, sans-serif;" class="mycode_font">[u]https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Amitriptylin_21901#Kontraindikation</span></span></span>[/u]</span></span></span></a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span> </span></span></span></span>[/color]<br />
<span style="color: #545454;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Quelle: </span></span><a href="https://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4909685" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">[color=var(--ricos-custom-link-color,var(--ricos-action-color,#0261ff))]<span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Tahoma, Verdana, Arial, sans-serif;" class="mycode_font"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Tahoma, Verdana, Arial, sans-serif;" class="mycode_font">[u]https://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4909685</span></span></span>[/u]</span></span>[/color]</span></a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span><br />
<span style="color: #545454;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Quelle: </span></span><a href="https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/120409/Metaanalyse-Antidepressiva-erzielen-bei-Ruecken-und-Gelenkschmerzen-nur-geringe-Wirkung" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">[color=var(--ricos-custom-link-color,var(--ricos-action-color,#0261ff))]<span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Tahoma, Verdana, Arial, sans-serif;" class="mycode_font"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Tahoma, Verdana, Arial, sans-serif;" class="mycode_font">[u]https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/120409/Metaanalyse-Antidepressiva-erzielen-bei-Ruecken-und-Gelenkschmerzen-nur-geringe-Wirkung</span></span></span>[/u]</span></span>[/color]</span></a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Warum Sie bei diesen Antibiotika aufmerksam sein sollten]]></title>
			<link>https://fibromyalgie.forumdernaturheilkunde.de/showthread.php?tid=60</link>
			<pubDate>Thu, 18 Apr 2019 11:55:49 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://fibromyalgie.forumdernaturheilkunde.de/member.php?action=profile&uid=1">Gabi</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://fibromyalgie.forumdernaturheilkunde.de/showthread.php?tid=60</guid>
			<description><![CDATA[In diesem Bericht geht es um die Nebenwirkungen der Antibiotika aus der Reihe der Fluorchinolone - Medikament Ciprofloxacin<br />
<br />
<a href="https://www.stern.de/tv/risiken-und-nebenwirkungen--warum-sie-bei-diesen-antibiotika-aufmerksam-werden-sollten-7851868.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.stern.de/tv/risiken-und-nebe...51868.html</a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[In diesem Bericht geht es um die Nebenwirkungen der Antibiotika aus der Reihe der Fluorchinolone - Medikament Ciprofloxacin<br />
<br />
<a href="https://www.stern.de/tv/risiken-und-nebenwirkungen--warum-sie-bei-diesen-antibiotika-aufmerksam-werden-sollten-7851868.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.stern.de/tv/risiken-und-nebe...51868.html</a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Das sollten Sie über Fluorchinolone wissen]]></title>
			<link>https://fibromyalgie.forumdernaturheilkunde.de/showthread.php?tid=59</link>
			<pubDate>Thu, 18 Apr 2019 11:46:45 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://fibromyalgie.forumdernaturheilkunde.de/member.php?action=profile&uid=1">Gabi</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://fibromyalgie.forumdernaturheilkunde.de/showthread.php?tid=59</guid>
			<description><![CDATA[Welche Nebenwirkungen sind zu erwarten, wenn Antibiotika der Gruppe Fluorchinolone eingenommen werden? Stern-TV hat hierzu kleine Punkte zusammen getragen:<br />
<br />
<a href="https://www.stern.de/tv/risiken-bei-breitband-antibiotika--das-sollten-sie-ueber-fluorchinolone-wissen-7853238.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.stern.de/tv/risiken-bei-brei...53238.html</a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Welche Nebenwirkungen sind zu erwarten, wenn Antibiotika der Gruppe Fluorchinolone eingenommen werden? Stern-TV hat hierzu kleine Punkte zusammen getragen:<br />
<br />
<a href="https://www.stern.de/tv/risiken-bei-breitband-antibiotika--das-sollten-sie-ueber-fluorchinolone-wissen-7853238.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.stern.de/tv/risiken-bei-brei...53238.html</a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Darum wird vor diesen Antibiotika jetzt offiziell gewarnt]]></title>
			<link>https://fibromyalgie.forumdernaturheilkunde.de/showthread.php?tid=58</link>
			<pubDate>Thu, 18 Apr 2019 11:44:05 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://fibromyalgie.forumdernaturheilkunde.de/member.php?action=profile&uid=1">Gabi</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://fibromyalgie.forumdernaturheilkunde.de/showthread.php?tid=58</guid>
			<description><![CDATA[Zur Zeit wieder ein aktuelles Thema bei Stern-TV.<br />
Es geht um das gefürchtete Ciprofloxacin, welches zur Gruppe der Fluorchinolone gehört.<br />
<br />
<a href="https://www.stern.de/tv/nebenwirkungen-von-antibiotika--verschreibungspraxis-bei-fluorchinolonen-gefaehrdet-ressourcen-und-menschenleben-8668274.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.stern.de/tv/nebenwirkungen-v...68274.html</a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Zur Zeit wieder ein aktuelles Thema bei Stern-TV.<br />
Es geht um das gefürchtete Ciprofloxacin, welches zur Gruppe der Fluorchinolone gehört.<br />
<br />
<a href="https://www.stern.de/tv/nebenwirkungen-von-antibiotika--verschreibungspraxis-bei-fluorchinolonen-gefaehrdet-ressourcen-und-menschenleben-8668274.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.stern.de/tv/nebenwirkungen-v...68274.html</a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Was Paracetamol, Ibuprofen & Co gefährlich macht]]></title>
			<link>https://fibromyalgie.forumdernaturheilkunde.de/showthread.php?tid=55</link>
			<pubDate>Tue, 16 Apr 2019 10:15:29 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://fibromyalgie.forumdernaturheilkunde.de/member.php?action=profile&uid=1">Gabi</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://fibromyalgie.forumdernaturheilkunde.de/showthread.php?tid=55</guid>
			<description><![CDATA[<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: freight, Georgia, serif;" class="mycode_font"><span style="color: #1d1d1d;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-family: ffmark,;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Was Paracetamol, Ibuprofen &amp; Co gefährlich macht</span></span></span></span></span></span></span><br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: freight, Georgia, serif;" class="mycode_font"><span style="color: #1d1d1d;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: ffmark,;" class="mycode_font">Von Jörg Zittlau | Stand: 21.07.2016 </span></span></span><span style="color: #1d1d1d;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: ffmark,;" class="mycode_font">| Lesedauer: 6 Minuten</span></span></span></span></span></span><br />
<br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: freight, Georgia, serif;" class="mycode_font"><span style="color: #1d1d1d;" class="mycode_color"><img src="https://www.welt.de/img/gesundheit/mobile146102231/3447931317-coriginal-w1024/Tabletten-und-Pillen-in-Originalgr-e.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Tabletten-und-Pillen-in-Originalgr-e.jpg]" class="mycode_img" /></span><br />
<span style="color: #1d1d1d;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-family: ffmark,;" class="mycode_font">Bei älteren Patienten verursachen Schmerzmittel bis zu dreißig Prozent der schweren Magen- und Darmgeschwüre</span></span></span><br />
<br />
<span style="color: #393939;" class="mycode_color"><span style="font-size: xx-small;" class="mycode_size"><span style="font-family: ffmark,;" class="mycode_font">Quelle: picture alliance</span></span></span></span></span></span><br />
<br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-family: freight, Georgia, serif;" class="mycode_font"><span style="color: #1d1d1d;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: ffmark,;" class="mycode_font">Deutsche Apotheken verkaufen jährlich Schmerztabletten für 500 Millionen Euro. Kein Medikament wird häufiger und unbedachter eingenommen. Paracetamol, ASS und Ibuprofen gelten als harmlos – ein Irrtum.</span></span></span></span></span><br />
<br />
<br />
<span style="color: #1d1d1d;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: freight, Georgia, serif;" class="mycode_font"><span style="color: #1d1d1d;" class="mycode_color"><span style="font-size: xx-large;" class="mycode_size"><span style="font-family: ffmark,;" class="mycode_font">E</span></span></span>in paar Kaffeebecher waren es, die Wissenschaftler der University of Kentucky zum Nachdenken brachten. Sie hatten Probanden einen solchen Becher geschenkt und ihnen gesagt, dass sie ihren Becher verkaufen dürfen, den Preis sollten die Probanden selbst festlegen. Doch vorher mussten die Teilnehmer noch eine Tablette schlucken. Entweder enthielt diese Paracetamol – oder sie war ohne Wirkstoff.<br />
Das Erstaunliche: Wenn die Teilnehmer vorher Paracetamol eingenommen hatten, verlangten sie im Durchschnitt vier Dollar für den Becher. Zwei Dollar weniger als die Teilnehmer aus der Kontrollgruppe, die das Placebo genommen hatten. Mit Schmerzmittel im Körper wurde die Ware also um ein Drittel günstiger hergegeben. Schmerzmittel lindern also nicht nur körperliche Schmerzen, sondern auch den Schmerz von finanziellen Verlusten.<br />
Als Erklärung vermutet Studienleiter Nathan DeWall, dass Paracetamol nicht nur Fieber und <a href="http://www.welt.de/themen/kopfschmerzen/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #1d1d1d;" class="mycode_color">Kopfschmerzen</span></a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span> lindert, sondern auch den Schmerz bei der Trennung von Eigentum. Oder vom eigenen Geld – viel davon auszugeben, verursacht Menschen meist unangenehme Gefühle. „Ein Schmerzmittel kann diese Empfindung betäuben.“<br />
Das ist nicht die einzige Nebenwirkung von rezeptfreien Schmerztabletten.<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: ffmark,;" class="mycode_font">Rezeptfreie Schmerztabletten so gefragt wie nichts anderes</span></span><br />
Kein Medikament nehmen Menschen häufiger ein. Bei Erkältungen, Ziehen in den Knochen, dem Kopfweh nach einem anstrengenden Tag, Zahnreißen, Frauen nehmen sie gegen <a href="http://www.cochrane.org/de/CD001751/nicht-steroidale-entzundungshemmende-medikamente-bei-menstruationsschmerzen" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #1d1d1d;" class="mycode_color">Regelschmerzen</span></a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span>. Schmerztabletten liegen auf Nachttischen, in Büroschubladen, in Handtaschen bereit. Paracetamol, Acetylsalicylsäure (ASS), Ibuprofen, kombinierte Präparate, je nach persönlicher Vorliebe.</span></span></span><br />
<br />
<span style="color: #1d1d1d;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: freight, Georgia, serif;" class="mycode_font"><br />
<span style="font-family: ffmark,;" class="mycode_font">ASS – GESCHICHTE EINES SCHMERZMITTELS</span></span></span></span><br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color">In deutschen Apotheken werden jährlich Schmerzmittel im Wert von 500 Millionen Euro verkauft. Nicht einmal zwanzig Prozent der Pillen sind von Ärzten verschrieben worden. Man kauft sie sich einfach. Gern auch im Ausland, in vielen Ländern gibt es die Pillen im Supermarkt, neben Deo und Duschgel, in preiswerten Großpackungen. Das ist kein Problem, wenn man mit den Tabletten umzugehen weiß – und dazu gehört, dass man <a href="https://beta.welt.de/gesundheit/article116708933/Ibuprofen-Hilft-dem-Kopf-schadet-dem-Koerper.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #1d1d1d;" class="mycode_color">ihre Risiken </span></a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span>kennt.<br />
Laut Angaben der Schmerzklinik Kiel nehmen die Deutschen allein gegen Kopfschmerzen jedes Jahr mehr als 2,5 Milliarden „Schmerzmitteleinheiten“ ein. Am beliebtesten ist das Mittel Thomapyrin – elf Millionen Packungen im Jahr verkaufen deutsche Apotheken. Es handelt sich um ein Kombi-Präparat aus ASS, Paracetamol und Koffein.</span><br />
<br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: ffmark,;" class="mycode_font">Warnung vor Schmerzmitteln mit Koffein</span></span><br />
Experten warnen vor Schmerzmitteln, in denen Koffein steckt. Die Cochrane Collaboration, ein internationales Netzwerk unabhängiger Wissenschaftler, kam nach Durchsicht entsprechender Studien <a href="https://beta.welt.de/gesundheit/article12069679/Nahrung-und-Medikamente-vertragen-sich-oft-nicht.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #1d1d1d;" class="mycode_color">zu dem Schluss</span></a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span>, dass Koffein die schmerzstillende Wirkung nur mäßig verstärkt. Es verstärkt aber die Nebenwirkungen, und sein anregender Effekt verführt dazu, ein Präparat zu oft einzunehmen. Die Stiftung Warentest stuft Kombi-Präparate mit Koffein als „wenig geeignet“ ein.<br />
Doch auch die anderen, leicht verfügbaren Pillen bergen mehr Risiken, als man denkt. Die Einnahme von Paracetamol etwa kann nicht nur die Geschäftsfähigkeit von Menschen beeinflussen. Laut einer Studie der Ohio State University stumpfen Menschen unter dem Einfluss des Wirkstoffs insgesamt emotional ab. Die Forscher zeigten Studienteilnehmern Fotos von abgemagerten oder verstümmelten Kindern. Wenn die Probanden das Schmerzmittel genommen hatten, reagierten sie gleichgültiger. Die Forscher sprechen von einem emotionalen Drop-out, der unter Paracetamol einsetzt: einem Absacken aller Gefühle.<br />
Lange galt gerade Paracetamol unter den <a href="http://gutepillen-schlechtepillen.de/schmerzmittel-sie-haben-die-wahl/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #1d1d1d;" class="mycode_color">frei verkäuflichen Schmerzmitteln</span></a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span> als besonders harmlos und sogar für Kinder geeignet. Doch das gute Image bröckelt. Die emotionale Abstumpfung gehört zu einer Vielzahl von Nebenwirkungen, die Wissenschaftler in letzter Zeit entdeckt haben.</span><br />
<br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: ffmark,;" class="mycode_font">Paracetamol erhöht Risiko für die Leber</span></span><br />
Auch weiß man, dass Paracetamol das Risiko stark erhöht, <a href="https://beta.welt.de/gesundheit/article125452786/Wie-Schmerzmittel-wirken-und-wann-sie-schaden.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #1d1d1d;" class="mycode_color">ein akutes Leberversagen zu erleiden</span></a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span>. Einige Mediziner raten bereits dazu, vor der Einnahme die Leber im Ultraschall zu begutachten.<br />
Vor zwei Jahren berichtete die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA von drei Patienten, bei denen die Einnahme von Paracetamol zu schweren Überempfindlichkeiten geführt hatte. Ein Patient entwickelte eine sogenannte toxisch-epidermale Nekrolyse. Seine Haut starb ab und löste sich blasenförmig auf. Als die FDA daraufhin im Zeitraum von 1969 bis 2012 nach ähnlichen Fällen fahndete, stießen die Forscher auf mehr als hundert ähnliche Überempfindlichkeiten. Zwölf Menschen waren nach der Einnahme von Paracetamol gestorben.<br />
Die Nebenwirkungen von Paracetamol können heftig sein. Hinzu kommt, dass die Wirkung im Verhältnis zu den Nebenwirkungen schwach ist. Das British Medical Journal hat gerade Studien ausgewertet und kommt zu dem Schluss, dass Paracetamol bei Arthrose nur sehr gering wirkt, bei Rückenschmerzen so gut wie gar nicht. Dafür sei das Nebenwirkungsrisiko, vor allem für die Leber, umso schwerwiegender.</span><br />
<br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: ffmark,;" class="mycode_font">Alternativen zu Paracetamol</span></span><br />
Die in Deutschland geltende „Nationale Versorgungsleitlinie Kreuzschmerz“ empfiehlt Paracetamol nicht als Mittel der ersten Wahl. Es tauge zwar für einen Behandlungsversuch, den man aber abbrechen sollte, wenn sich die Schmerzen nicht binnen einer Woche deutlich bessern.<br />
Doch was sind die Alternativen? Dass Wirkstoffe wie ASS, das in Aspirin enthalten ist, und Ibuprofen eine stärkere Schmerzhemmung bewirken, ist bekannt. Aber das könnte auch bedeuten, dass sie emotional stärker dämpfen.<br />
Auch diese Wirkstoffe, die zur Gruppe der sogenannten nicht-steroidalen Entzündungshemmer (die Abkürzung lautet NSAID, nach dem englischen Begriff) gehören, können <a href="https://beta.welt.de/gesundheit/article113598313/Diclofenac-trotz-uebler-Nebenwirkungen-oft-verkauft.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #1d1d1d;" class="mycode_color">weitere unangenehme Nebenwirkungen</span></a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span> haben. Sie schalten ein Enzym namens Cyclooxygenase aus, das nicht nur Entzündungen beeinflusst, sondern sich auch auf die Magen- und Darmschleimhaut auswirkt.</span><br />
<br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: ffmark,;" class="mycode_font">Geschwüre nach Entzündungshemmern</span></span></span><br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color">Etwa jeder fünfte Patient, der über längere Zeit einen Wirkstoff aus der Gruppe der NSAID einnimmt, bekommt ein Geschwür im Verdauungstrakt. Bei Patienten, die älter sind als 65, seien zwanzig bis dreißig Prozent aller Krankenhausaufenthalte wegen Magen- und Darmgeschwüren auf die Einnahme von Schmerztabletten zurückzuführen, sagt die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft.<br />
Die Schmerzmittel greifen allerdings den Verdauungstrakt nicht in gleichem Maße an. Ibuprofen wirkt weniger aggressiv, das beliebte und häufig verkaufte ASS ist gefährlicher. Das Mittel Ibuprofen erfährt in letzter Zeit ohnehin eine Rehabilitation.<br />
Lange war es in Deutschland nur auf Rezept erhältlich, erst 1989 wurde Ibuprofen zum freien Verkauf zugelassen. Zunächst nur in kleinen Tabletten, in denen nur 200 Milligramm des Wirkstoffs steckten. Man befürchtete, dass Ibuprofen nicht nur Magen und Darm stark angreift, sondern auch die Blutgerinnung stört.</span><br />
<br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: ffmark,;" class="mycode_font">Ibuprofen mit vergleichsweise wenig Nebenwirkungen</span></span><br />
Zehn Jahre später wurden die 400-Milligramm-Tabletten freigegeben. Die Befürchtungen gelten als überholt – und Ibuprofen als Mittel mit vergleichsweise wenig Nebenwirkungen.<br />
Forscher fanden sogar Hinweise auf eine lebensverlängernde Wirkung. Ibuprofen stimuliert in den Zellen die Produktion bestimmter Aminosäuren. Würmer und Fruchtfliegen lebten länger als unbehandelte Artgenossen, wenn man sie mit Ibuprofen fütterte. „Und sie waren bis ins hohe Alter aktiv“, sagt Michael Polymenis von der Texas A&amp;M University, der die Studie geleitet hat. Aber bisher ist keineswegs sicher, dass das auch für Menschen gilt.<br />
Wer auf alle Tabletten lieber verzichten will, um weder Leber noch Magen in Gefahr zu bringen, kann versuchen, seine Schmerzen mit pflanzlichen Mitteln zu mildern. Für einige Wirkstoffe liegen mittlerweile solide Wirkungsnachweise vor, etwa für die Pestwurz. Das Kraut wurde bereits im alten Griechenland als krampflösendes Mittel eingesetzt, beispielsweise bei Asthma.</span><br />
<br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: ffmark,;" class="mycode_font">Pflanzliche Schmerzmittel bei Kopfschmerzen</span></span><br />
Dieser Effekt erstreckt sich laut klinischen Studien offenbar auch auf die Blutgefäßkrämpfe der Migräne. Pestwurz enthält zwar potenziell schädliche Alkaloide, pflanzeneigene Giftstoffe, doch die werden hierzulande bei der Herstellung der Extrakte ausgewaschen.<br />
Auch Einreibungen mit Pfefferminzöl helfen nachweislich. Auf Stirn und Schläfen wirkt das Öl kühlend – und hemmt die Übertragung der Schmerzen vom peripheren an das zentrale Nervensystem.<br />
Bei Untersuchungen der Schmerzklinik Kiel zeigten die Einreibungen bei Patienten mit Spannungskopfschmerzen ähnliche Erfolge wie Paracetamol- und ASS-Tabletten. Wie sie auf das Geschäftsverhalten wirken, ist nicht bekannt.</span><br />
<br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: freight, Georgia, serif;" class="mycode_font"><span style="color: #9b9b9b;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-family: ffmark,;" class="mycode_font">© WeltN24 GmbH 2016. Alle Rechte vorbehalten.</span></span></span></span></span></span><br />
<br />
<br />
<br />
<br />
(Quelle: <a href="https://beta.welt.de/gesundheit/article146102233/Was-Paracetamol-Ibuprofen-Co-gefaehrlich-macht.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://beta.welt.de/gesundheit/article1...macht.html</a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span>) (Die Seite existiert leider nicht mehr)<br />
(Ersatzquelle: <a href="https://www.welt.de/gesundheit/article146102233/Was-Paracetamol-Ibuprofen-Co-gefaehrlich-macht.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.welt.de/gesundheit/article14...macht.html</a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span>)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: freight, Georgia, serif;" class="mycode_font"><span style="color: #1d1d1d;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-family: ffmark,;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Was Paracetamol, Ibuprofen &amp; Co gefährlich macht</span></span></span></span></span></span></span><br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: freight, Georgia, serif;" class="mycode_font"><span style="color: #1d1d1d;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: ffmark,;" class="mycode_font">Von Jörg Zittlau | Stand: 21.07.2016 </span></span></span><span style="color: #1d1d1d;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: ffmark,;" class="mycode_font">| Lesedauer: 6 Minuten</span></span></span></span></span></span><br />
<br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: freight, Georgia, serif;" class="mycode_font"><span style="color: #1d1d1d;" class="mycode_color"><img src="https://www.welt.de/img/gesundheit/mobile146102231/3447931317-coriginal-w1024/Tabletten-und-Pillen-in-Originalgr-e.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Tabletten-und-Pillen-in-Originalgr-e.jpg]" class="mycode_img" /></span><br />
<span style="color: #1d1d1d;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-family: ffmark,;" class="mycode_font">Bei älteren Patienten verursachen Schmerzmittel bis zu dreißig Prozent der schweren Magen- und Darmgeschwüre</span></span></span><br />
<br />
<span style="color: #393939;" class="mycode_color"><span style="font-size: xx-small;" class="mycode_size"><span style="font-family: ffmark,;" class="mycode_font">Quelle: picture alliance</span></span></span></span></span></span><br />
<br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-family: freight, Georgia, serif;" class="mycode_font"><span style="color: #1d1d1d;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: ffmark,;" class="mycode_font">Deutsche Apotheken verkaufen jährlich Schmerztabletten für 500 Millionen Euro. Kein Medikament wird häufiger und unbedachter eingenommen. Paracetamol, ASS und Ibuprofen gelten als harmlos – ein Irrtum.</span></span></span></span></span><br />
<br />
<br />
<span style="color: #1d1d1d;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: freight, Georgia, serif;" class="mycode_font"><span style="color: #1d1d1d;" class="mycode_color"><span style="font-size: xx-large;" class="mycode_size"><span style="font-family: ffmark,;" class="mycode_font">E</span></span></span>in paar Kaffeebecher waren es, die Wissenschaftler der University of Kentucky zum Nachdenken brachten. Sie hatten Probanden einen solchen Becher geschenkt und ihnen gesagt, dass sie ihren Becher verkaufen dürfen, den Preis sollten die Probanden selbst festlegen. Doch vorher mussten die Teilnehmer noch eine Tablette schlucken. Entweder enthielt diese Paracetamol – oder sie war ohne Wirkstoff.<br />
Das Erstaunliche: Wenn die Teilnehmer vorher Paracetamol eingenommen hatten, verlangten sie im Durchschnitt vier Dollar für den Becher. Zwei Dollar weniger als die Teilnehmer aus der Kontrollgruppe, die das Placebo genommen hatten. Mit Schmerzmittel im Körper wurde die Ware also um ein Drittel günstiger hergegeben. Schmerzmittel lindern also nicht nur körperliche Schmerzen, sondern auch den Schmerz von finanziellen Verlusten.<br />
Als Erklärung vermutet Studienleiter Nathan DeWall, dass Paracetamol nicht nur Fieber und <a href="http://www.welt.de/themen/kopfschmerzen/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #1d1d1d;" class="mycode_color">Kopfschmerzen</span></a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span> lindert, sondern auch den Schmerz bei der Trennung von Eigentum. Oder vom eigenen Geld – viel davon auszugeben, verursacht Menschen meist unangenehme Gefühle. „Ein Schmerzmittel kann diese Empfindung betäuben.“<br />
Das ist nicht die einzige Nebenwirkung von rezeptfreien Schmerztabletten.<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: ffmark,;" class="mycode_font">Rezeptfreie Schmerztabletten so gefragt wie nichts anderes</span></span><br />
Kein Medikament nehmen Menschen häufiger ein. Bei Erkältungen, Ziehen in den Knochen, dem Kopfweh nach einem anstrengenden Tag, Zahnreißen, Frauen nehmen sie gegen <a href="http://www.cochrane.org/de/CD001751/nicht-steroidale-entzundungshemmende-medikamente-bei-menstruationsschmerzen" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #1d1d1d;" class="mycode_color">Regelschmerzen</span></a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span>. Schmerztabletten liegen auf Nachttischen, in Büroschubladen, in Handtaschen bereit. Paracetamol, Acetylsalicylsäure (ASS), Ibuprofen, kombinierte Präparate, je nach persönlicher Vorliebe.</span></span></span><br />
<br />
<span style="color: #1d1d1d;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: freight, Georgia, serif;" class="mycode_font"><br />
<span style="font-family: ffmark,;" class="mycode_font">ASS – GESCHICHTE EINES SCHMERZMITTELS</span></span></span></span><br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color">In deutschen Apotheken werden jährlich Schmerzmittel im Wert von 500 Millionen Euro verkauft. Nicht einmal zwanzig Prozent der Pillen sind von Ärzten verschrieben worden. Man kauft sie sich einfach. Gern auch im Ausland, in vielen Ländern gibt es die Pillen im Supermarkt, neben Deo und Duschgel, in preiswerten Großpackungen. Das ist kein Problem, wenn man mit den Tabletten umzugehen weiß – und dazu gehört, dass man <a href="https://beta.welt.de/gesundheit/article116708933/Ibuprofen-Hilft-dem-Kopf-schadet-dem-Koerper.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #1d1d1d;" class="mycode_color">ihre Risiken </span></a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span>kennt.<br />
Laut Angaben der Schmerzklinik Kiel nehmen die Deutschen allein gegen Kopfschmerzen jedes Jahr mehr als 2,5 Milliarden „Schmerzmitteleinheiten“ ein. Am beliebtesten ist das Mittel Thomapyrin – elf Millionen Packungen im Jahr verkaufen deutsche Apotheken. Es handelt sich um ein Kombi-Präparat aus ASS, Paracetamol und Koffein.</span><br />
<br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: ffmark,;" class="mycode_font">Warnung vor Schmerzmitteln mit Koffein</span></span><br />
Experten warnen vor Schmerzmitteln, in denen Koffein steckt. Die Cochrane Collaboration, ein internationales Netzwerk unabhängiger Wissenschaftler, kam nach Durchsicht entsprechender Studien <a href="https://beta.welt.de/gesundheit/article12069679/Nahrung-und-Medikamente-vertragen-sich-oft-nicht.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #1d1d1d;" class="mycode_color">zu dem Schluss</span></a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span>, dass Koffein die schmerzstillende Wirkung nur mäßig verstärkt. Es verstärkt aber die Nebenwirkungen, und sein anregender Effekt verführt dazu, ein Präparat zu oft einzunehmen. Die Stiftung Warentest stuft Kombi-Präparate mit Koffein als „wenig geeignet“ ein.<br />
Doch auch die anderen, leicht verfügbaren Pillen bergen mehr Risiken, als man denkt. Die Einnahme von Paracetamol etwa kann nicht nur die Geschäftsfähigkeit von Menschen beeinflussen. Laut einer Studie der Ohio State University stumpfen Menschen unter dem Einfluss des Wirkstoffs insgesamt emotional ab. Die Forscher zeigten Studienteilnehmern Fotos von abgemagerten oder verstümmelten Kindern. Wenn die Probanden das Schmerzmittel genommen hatten, reagierten sie gleichgültiger. Die Forscher sprechen von einem emotionalen Drop-out, der unter Paracetamol einsetzt: einem Absacken aller Gefühle.<br />
Lange galt gerade Paracetamol unter den <a href="http://gutepillen-schlechtepillen.de/schmerzmittel-sie-haben-die-wahl/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #1d1d1d;" class="mycode_color">frei verkäuflichen Schmerzmitteln</span></a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span> als besonders harmlos und sogar für Kinder geeignet. Doch das gute Image bröckelt. Die emotionale Abstumpfung gehört zu einer Vielzahl von Nebenwirkungen, die Wissenschaftler in letzter Zeit entdeckt haben.</span><br />
<br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: ffmark,;" class="mycode_font">Paracetamol erhöht Risiko für die Leber</span></span><br />
Auch weiß man, dass Paracetamol das Risiko stark erhöht, <a href="https://beta.welt.de/gesundheit/article125452786/Wie-Schmerzmittel-wirken-und-wann-sie-schaden.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #1d1d1d;" class="mycode_color">ein akutes Leberversagen zu erleiden</span></a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span>. Einige Mediziner raten bereits dazu, vor der Einnahme die Leber im Ultraschall zu begutachten.<br />
Vor zwei Jahren berichtete die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA von drei Patienten, bei denen die Einnahme von Paracetamol zu schweren Überempfindlichkeiten geführt hatte. Ein Patient entwickelte eine sogenannte toxisch-epidermale Nekrolyse. Seine Haut starb ab und löste sich blasenförmig auf. Als die FDA daraufhin im Zeitraum von 1969 bis 2012 nach ähnlichen Fällen fahndete, stießen die Forscher auf mehr als hundert ähnliche Überempfindlichkeiten. Zwölf Menschen waren nach der Einnahme von Paracetamol gestorben.<br />
Die Nebenwirkungen von Paracetamol können heftig sein. Hinzu kommt, dass die Wirkung im Verhältnis zu den Nebenwirkungen schwach ist. Das British Medical Journal hat gerade Studien ausgewertet und kommt zu dem Schluss, dass Paracetamol bei Arthrose nur sehr gering wirkt, bei Rückenschmerzen so gut wie gar nicht. Dafür sei das Nebenwirkungsrisiko, vor allem für die Leber, umso schwerwiegender.</span><br />
<br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: ffmark,;" class="mycode_font">Alternativen zu Paracetamol</span></span><br />
Die in Deutschland geltende „Nationale Versorgungsleitlinie Kreuzschmerz“ empfiehlt Paracetamol nicht als Mittel der ersten Wahl. Es tauge zwar für einen Behandlungsversuch, den man aber abbrechen sollte, wenn sich die Schmerzen nicht binnen einer Woche deutlich bessern.<br />
Doch was sind die Alternativen? Dass Wirkstoffe wie ASS, das in Aspirin enthalten ist, und Ibuprofen eine stärkere Schmerzhemmung bewirken, ist bekannt. Aber das könnte auch bedeuten, dass sie emotional stärker dämpfen.<br />
Auch diese Wirkstoffe, die zur Gruppe der sogenannten nicht-steroidalen Entzündungshemmer (die Abkürzung lautet NSAID, nach dem englischen Begriff) gehören, können <a href="https://beta.welt.de/gesundheit/article113598313/Diclofenac-trotz-uebler-Nebenwirkungen-oft-verkauft.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #1d1d1d;" class="mycode_color">weitere unangenehme Nebenwirkungen</span></a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span> haben. Sie schalten ein Enzym namens Cyclooxygenase aus, das nicht nur Entzündungen beeinflusst, sondern sich auch auf die Magen- und Darmschleimhaut auswirkt.</span><br />
<br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: ffmark,;" class="mycode_font">Geschwüre nach Entzündungshemmern</span></span></span><br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color">Etwa jeder fünfte Patient, der über längere Zeit einen Wirkstoff aus der Gruppe der NSAID einnimmt, bekommt ein Geschwür im Verdauungstrakt. Bei Patienten, die älter sind als 65, seien zwanzig bis dreißig Prozent aller Krankenhausaufenthalte wegen Magen- und Darmgeschwüren auf die Einnahme von Schmerztabletten zurückzuführen, sagt die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft.<br />
Die Schmerzmittel greifen allerdings den Verdauungstrakt nicht in gleichem Maße an. Ibuprofen wirkt weniger aggressiv, das beliebte und häufig verkaufte ASS ist gefährlicher. Das Mittel Ibuprofen erfährt in letzter Zeit ohnehin eine Rehabilitation.<br />
Lange war es in Deutschland nur auf Rezept erhältlich, erst 1989 wurde Ibuprofen zum freien Verkauf zugelassen. Zunächst nur in kleinen Tabletten, in denen nur 200 Milligramm des Wirkstoffs steckten. Man befürchtete, dass Ibuprofen nicht nur Magen und Darm stark angreift, sondern auch die Blutgerinnung stört.</span><br />
<br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: ffmark,;" class="mycode_font">Ibuprofen mit vergleichsweise wenig Nebenwirkungen</span></span><br />
Zehn Jahre später wurden die 400-Milligramm-Tabletten freigegeben. Die Befürchtungen gelten als überholt – und Ibuprofen als Mittel mit vergleichsweise wenig Nebenwirkungen.<br />
Forscher fanden sogar Hinweise auf eine lebensverlängernde Wirkung. Ibuprofen stimuliert in den Zellen die Produktion bestimmter Aminosäuren. Würmer und Fruchtfliegen lebten länger als unbehandelte Artgenossen, wenn man sie mit Ibuprofen fütterte. „Und sie waren bis ins hohe Alter aktiv“, sagt Michael Polymenis von der Texas A&amp;M University, der die Studie geleitet hat. Aber bisher ist keineswegs sicher, dass das auch für Menschen gilt.<br />
Wer auf alle Tabletten lieber verzichten will, um weder Leber noch Magen in Gefahr zu bringen, kann versuchen, seine Schmerzen mit pflanzlichen Mitteln zu mildern. Für einige Wirkstoffe liegen mittlerweile solide Wirkungsnachweise vor, etwa für die Pestwurz. Das Kraut wurde bereits im alten Griechenland als krampflösendes Mittel eingesetzt, beispielsweise bei Asthma.</span><br />
<br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: ffmark,;" class="mycode_font">Pflanzliche Schmerzmittel bei Kopfschmerzen</span></span><br />
Dieser Effekt erstreckt sich laut klinischen Studien offenbar auch auf die Blutgefäßkrämpfe der Migräne. Pestwurz enthält zwar potenziell schädliche Alkaloide, pflanzeneigene Giftstoffe, doch die werden hierzulande bei der Herstellung der Extrakte ausgewaschen.<br />
Auch Einreibungen mit Pfefferminzöl helfen nachweislich. Auf Stirn und Schläfen wirkt das Öl kühlend – und hemmt die Übertragung der Schmerzen vom peripheren an das zentrale Nervensystem.<br />
Bei Untersuchungen der Schmerzklinik Kiel zeigten die Einreibungen bei Patienten mit Spannungskopfschmerzen ähnliche Erfolge wie Paracetamol- und ASS-Tabletten. Wie sie auf das Geschäftsverhalten wirken, ist nicht bekannt.</span><br />
<br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: freight, Georgia, serif;" class="mycode_font"><span style="color: #9b9b9b;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-family: ffmark,;" class="mycode_font">© WeltN24 GmbH 2016. Alle Rechte vorbehalten.</span></span></span></span></span></span><br />
<br />
<br />
<br />
<br />
(Quelle: <a href="https://beta.welt.de/gesundheit/article146102233/Was-Paracetamol-Ibuprofen-Co-gefaehrlich-macht.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://beta.welt.de/gesundheit/article1...macht.html</a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span>) (Die Seite existiert leider nicht mehr)<br />
(Ersatzquelle: <a href="https://www.welt.de/gesundheit/article146102233/Was-Paracetamol-Ibuprofen-Co-gefaehrlich-macht.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.welt.de/gesundheit/article14...macht.html</a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span>)]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Demenz durch Omeprazol]]></title>
			<link>https://fibromyalgie.forumdernaturheilkunde.de/showthread.php?tid=54</link>
			<pubDate>Tue, 16 Apr 2019 10:14:01 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://fibromyalgie.forumdernaturheilkunde.de/member.php?action=profile&uid=1">Gabi</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://fibromyalgie.forumdernaturheilkunde.de/showthread.php?tid=54</guid>
			<description><![CDATA[<span style="color: #666666;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">PROTONENPUMPENHEMMER</span></span><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Demenz durch Omeprazol</span></span><br />
<span style="color: #666666;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Dr. Kerstin Neumann, 18.02.2016 12:26 Uhr</span></span><ul class="mycode_list"><li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Bei den Kombinationen wie Zacpac, Dexilant und Pylera gibt es keine Generika.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><a href="http://m.apotheke-adhoc.de/fileadmin/content/redaktion/Fotos_Typo3/wissenschaft/Arzneimittel/Protonenpumpenhemmer/antra_omep02_aa_lb.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #d50000;" class="mycode_color">[img=781.9744262695312x0]http://m.apotheke-adhoc.de/fileadmin/content/redaktion/Fotos_Typo3/wissenschaft/Arzneimittel/Protonenpumpenhemmer/antra_omep02_aa_lb.jpg?88765[/img]</span></a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Verdacht auf Demenz: Möglicherweise rufen Protonenpumpenhemmer wie Omeprazol Erkrankungen wie Alzheimer hervor.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Die Forscher hatten Daten von mehr als 73.000 Senioren über 75 Jahren ausgewertet.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: Gern Altmann / pixelio.de</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Senioren, die PPI über längere Zeit einnahmen, erkrankten mit einer um 44 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit an Demenz als Probanden, die keine Säureblocker bekommen hatten.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Auch bei Patienten mit gelegentlichem Gebrauch von Säureblockern war die Rate erhöht, allerdings nicht so stark wie bei regelmäßiger Einnahme.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Ob ein kausaler Zusammenhang besteht oder ob es sich um eine zufällige statistische Signifikanz handelt, bleibt allerdings unklar.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: Elke Hinkelbein</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Seit 2009 Omeprazol und Pantoprazol aus der Rezeptpflicht entlassen wurden, ist vor allem der Markt der Medikamente gegen Sodbrennen in Bewegung.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Die klassischen Antazida haben dramatisch an Substanz verloren.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Während Pantoprazol seit 2012/13 von 1,3 auf 1,9 Millionen Packungen zulegte, war Omeprazol mit 2,5 statt 3,1 Millionen Packungen deutlich rückläufig.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Eine halbe Million Einheiten verlor alleine Marktführer Omep von Hexal, der damit zuletzt auf 1,9 Millionen Packungen kam.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Auch Ratiopharm musste – zugunsten von Zentiva – eine sechstellige Packungszahl abgeben.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><a href="http://m.apotheke-adhoc.de/fileadmin/content/redaktion/Fotos_Typo3/wissenschaft/Arzneimittel/Protonenpumpenhemmer/antra_omep02_aa_lb.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #d50000;" class="mycode_color">[img=781.9744262695312x0]http://m.apotheke-adhoc.de/fileadmin/content/redaktion/Fotos_Typo3/wissenschaft/Arzneimittel/Protonenpumpenhemmer/antra_omep02_aa_lb.jpg?88765[/img]</span></a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Bayer konnte sich mit Antra nicht positionieren. AstraZeneca hatte das Altoriginal an den Konzern aus Leverkusen lizensiert.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Auch bei Pantoprazol konnte das Original nicht überzeugen. Dr. Kade musste mit Pantozol control seit 2012/13 rund 140.000 Einheiten abgeben.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Profitieren konnten Generikaanbieter wie KSK, Ratiopharm, Betapharm, Actavis und 1A.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Im Rx-Bereich entfallen bei den PPI 24,3 Millionen Packungen auf Pantoprazol, 9,4 Millionen Packungen auf Omeprazol und 2,2 Millionen Packungen auf Esomeprazol. Lansoprazol und Rabeprazol sind von untergeordneter Bedeutung, dasselbe gilt für verschiedene Kombinationen.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Grafik: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Welcher Anbieter jeweils die Nase vorne hat, richtet sich alleine nach den Rabattverträgen.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Actavis liefert derzeit fast die Hälfte aller Pantoprazol-Packungen, ...<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">... 15 Prozent kommen von TAD, 13 Prozent von 1A Pharma, ...<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">... 6 Prozent von Mylan, 4 Prozent von Heumann und 2 Prozent von Ratiopharm.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Bei Omeprazol ist Heunet in fast jeder Apotheke zu finden; die Heumann-Tochter kommt auf 25 Prozent Marktanteil nach Packungen.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Weitere 21 Prozent entfallen auf Stada, 15 Prozent auf die Konzernschwester Aliud.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Ratiopharm kommt auf 10 Prozent, Hexal auf 5 Prozent.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Bei Esomeprazol wiederum kommt TAD auf 60 Prozent, ...<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">... gefolgt von Ratiopharm mit 18,5 Prozent, dem Altoriginal Nexium mups (AstraZeneca) mit 9 Prozent sowie Hexal und Actavis mit je 4 Prozent.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Bei Lansoprazol liegen Pensa mit 28 Prozent und ...<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">... Actavis mit 14 Prozent vorne.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Bei Rabeprazol liegt Eisai mit Pariet noch an der Spitze.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Generika gibt es von Actavis, Ratiopharm und TAD.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Bei den Kombinationen wie Zacpac, Dexilant und Pylera gibt es keine Generika.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><a href="http://m.apotheke-adhoc.de/fileadmin/content/redaktion/Fotos_Typo3/wissenschaft/Arzneimittel/Protonenpumpenhemmer/antra_omep02_aa_lb.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #d50000;" class="mycode_color">[img=781.9744262695312x0]http://m.apotheke-adhoc.de/fileadmin/content/redaktion/Fotos_Typo3/wissenschaft/Arzneimittel/Protonenpumpenhemmer/antra_omep02_aa_lb.jpg?88765[/img]</span></a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Verdacht auf Demenz: Möglicherweise rufen Protonenpumpenhemmer wie Omeprazol Erkrankungen wie Alzheimer hervor.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
</ul>
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #666666;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">1 / 28</span></span><br />
<a href="http://m.apotheke-adhoc.de/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #d50000;" class="mycode_color">Prev</span></a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span><a href="http://m.apotheke-adhoc.de/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #d50000;" class="mycode_color">Next</span></a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span></span></span><br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Berlin</span> - Protonenpumpenhemmer (PPI) erhöhen möglicherweise das Risiko für Demenz bei Menschen über 75 Jahren. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Bonn. So erkrankten Senioren, die etwa Omeprazol oder Pantoprazol über längere Zeit einnahmen, mit einer um 44 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit an Demenz als Probanden, die keine Säureblocker bekommen hatten.</span></span></span></span><br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"> </span><br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size">Die Forscher um Dr. Britta Hänisch vom Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen hatten Daten von mehr als 73.000 Senioren ausgewertet. Keiner davon wies bei Studienbeginn eine Demenz auf. Von den im Verlauf der Studie diagnostizierten Demenzfällen wurde ermittelt, ob die Patienten über einen Zeitraum von mindestens 18 Monaten regelmäßig PPI eingenommen hatten.</span><br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size">Bei knapp 3000 Personen war dies der Fall. Dabei spielte es nach Angaben der Forscher keine Rolle, welcher Säureblocker verwendet worden war. Etwa die Hälfte der Studienteilnehmer entwickelte Alzheimer, bei den anderen 50 Prozent wurde eine andere Demenzkrankheit diagnostiziert. Die statistische Analyse ergab, dass bei Patienten mit PPI-Behandlung die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung signifikant höher war. Auch bei Patienten mit gelegentlichem Gebrauch von Säureblockern war die Rate erhöht, allerdings nicht so stark wie bei regelmäßiger Einnahme.</span><br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size">Schon in einer früheren Studie waren gleiche Signifikanzen aufgetaucht, allerdings war die Patientenpopulation deutlich kleiner gewesen. Außerdem hatte sich die Auswertung der ersten Untersuchung ausschließlich auf Patientenakten aus Arztpraxen beschränkt, während nun auch Daten einer Krankenkasse zur Verfügung standen.</span><br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size"> </span><br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size">Ob ein kausaler Zusammenhang besteht oder ob es sich um eine zufällige statistische Signifikanz handelt, bleibt allerdings unklar. Der Verdacht auf eine ursächliche Beziehung bestehe in jedem Fall, so die Forscher. Die Wirkstoffe könnten möglicherweise die Blut-Hirn-Schranke überwinden und mit Enzymen im Gehirn interagieren. Auch einen Zusammenhang mit einem Vitamin B12-Mangel schließen die Wissenschaftler nicht aus – dadurch könnte die Entstehung neurodegenerativer Erkrankungen begünstigt werden.</span><br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size">Die Vermeidung von PPI könne die Entwicklung einer Demenz möglicherweise verhindern, schließen die Autoren. Die Medikamentengruppe werde ohnehin viel zu häufig angewendet. Bis zu 70 Prozent der PPI-Verordnungen seien unnötig, so die Forscher. Häufig würden die Produkte, die in Deutschland in der Selbstmedikation zu finden sind, für Beschwerden eingesetzt, für die der Einsatz gar nicht gedacht sei. Auch prophylaktisch würden sie von Patienten gern angewendet – dies sei aber nicht von der Indikation abgedeckt. Seit 2009 Omeprazol und Pantoprazol aus der Rezeptpflicht entlassen wurden, ist vor allem der Markt der Medikamente gegen Sodbrennen in Bewegung: <a href="http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/protonenpumpenhemmer-konkurrenz-fuer-otc-nexium-pfizer/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #d50000;" class="mycode_color">Die PPI verdrängen die klassischen Antazida mehr und mehr.</span></a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span></span><br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size">Die Wissenschaftler fordern prospektive klinische Studien, um die statistischen Ergebnisse ihrer Untersuchungen klinisch zu verifizieren. Bis dahin sollen Patienten die Medikamente nur nach Anweisung des Arztes anwenden. Mediziner werden aufgefordert, ihr Verordnungsverhalten zu überdenken.</span><br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size"> </span></span></span><br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">(Quelle: <a href="http://m.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/protonenpumpenhemmer-demenz-durch-omeprazol-pantoprazol/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://m.apotheke-adhoc.de/nachrichten/p...ntoprazol/</a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span>)</span></span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="color: #666666;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">PROTONENPUMPENHEMMER</span></span><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Demenz durch Omeprazol</span></span><br />
<span style="color: #666666;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Dr. Kerstin Neumann, 18.02.2016 12:26 Uhr</span></span><ul class="mycode_list"><li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Bei den Kombinationen wie Zacpac, Dexilant und Pylera gibt es keine Generika.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><a href="http://m.apotheke-adhoc.de/fileadmin/content/redaktion/Fotos_Typo3/wissenschaft/Arzneimittel/Protonenpumpenhemmer/antra_omep02_aa_lb.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #d50000;" class="mycode_color">[img=781.9744262695312x0]http://m.apotheke-adhoc.de/fileadmin/content/redaktion/Fotos_Typo3/wissenschaft/Arzneimittel/Protonenpumpenhemmer/antra_omep02_aa_lb.jpg?88765[/img]</span></a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Verdacht auf Demenz: Möglicherweise rufen Protonenpumpenhemmer wie Omeprazol Erkrankungen wie Alzheimer hervor.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Die Forscher hatten Daten von mehr als 73.000 Senioren über 75 Jahren ausgewertet.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: Gern Altmann / pixelio.de</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Senioren, die PPI über längere Zeit einnahmen, erkrankten mit einer um 44 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit an Demenz als Probanden, die keine Säureblocker bekommen hatten.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Auch bei Patienten mit gelegentlichem Gebrauch von Säureblockern war die Rate erhöht, allerdings nicht so stark wie bei regelmäßiger Einnahme.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Ob ein kausaler Zusammenhang besteht oder ob es sich um eine zufällige statistische Signifikanz handelt, bleibt allerdings unklar.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: Elke Hinkelbein</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Seit 2009 Omeprazol und Pantoprazol aus der Rezeptpflicht entlassen wurden, ist vor allem der Markt der Medikamente gegen Sodbrennen in Bewegung.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Die klassischen Antazida haben dramatisch an Substanz verloren.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Während Pantoprazol seit 2012/13 von 1,3 auf 1,9 Millionen Packungen zulegte, war Omeprazol mit 2,5 statt 3,1 Millionen Packungen deutlich rückläufig.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Eine halbe Million Einheiten verlor alleine Marktführer Omep von Hexal, der damit zuletzt auf 1,9 Millionen Packungen kam.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Auch Ratiopharm musste – zugunsten von Zentiva – eine sechstellige Packungszahl abgeben.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><a href="http://m.apotheke-adhoc.de/fileadmin/content/redaktion/Fotos_Typo3/wissenschaft/Arzneimittel/Protonenpumpenhemmer/antra_omep02_aa_lb.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #d50000;" class="mycode_color">[img=781.9744262695312x0]http://m.apotheke-adhoc.de/fileadmin/content/redaktion/Fotos_Typo3/wissenschaft/Arzneimittel/Protonenpumpenhemmer/antra_omep02_aa_lb.jpg?88765[/img]</span></a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Bayer konnte sich mit Antra nicht positionieren. AstraZeneca hatte das Altoriginal an den Konzern aus Leverkusen lizensiert.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Auch bei Pantoprazol konnte das Original nicht überzeugen. Dr. Kade musste mit Pantozol control seit 2012/13 rund 140.000 Einheiten abgeben.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Profitieren konnten Generikaanbieter wie KSK, Ratiopharm, Betapharm, Actavis und 1A.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Im Rx-Bereich entfallen bei den PPI 24,3 Millionen Packungen auf Pantoprazol, 9,4 Millionen Packungen auf Omeprazol und 2,2 Millionen Packungen auf Esomeprazol. Lansoprazol und Rabeprazol sind von untergeordneter Bedeutung, dasselbe gilt für verschiedene Kombinationen.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Grafik: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Welcher Anbieter jeweils die Nase vorne hat, richtet sich alleine nach den Rabattverträgen.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Actavis liefert derzeit fast die Hälfte aller Pantoprazol-Packungen, ...<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">... 15 Prozent kommen von TAD, 13 Prozent von 1A Pharma, ...<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">... 6 Prozent von Mylan, 4 Prozent von Heumann und 2 Prozent von Ratiopharm.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Bei Omeprazol ist Heunet in fast jeder Apotheke zu finden; die Heumann-Tochter kommt auf 25 Prozent Marktanteil nach Packungen.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Weitere 21 Prozent entfallen auf Stada, 15 Prozent auf die Konzernschwester Aliud.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Ratiopharm kommt auf 10 Prozent, Hexal auf 5 Prozent.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Bei Esomeprazol wiederum kommt TAD auf 60 Prozent, ...<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">... gefolgt von Ratiopharm mit 18,5 Prozent, dem Altoriginal Nexium mups (AstraZeneca) mit 9 Prozent sowie Hexal und Actavis mit je 4 Prozent.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Bei Lansoprazol liegen Pensa mit 28 Prozent und ...<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">... Actavis mit 14 Prozent vorne.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Bei Rabeprazol liegt Eisai mit Pariet noch an der Spitze.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Generika gibt es von Actavis, Ratiopharm und TAD.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Bei den Kombinationen wie Zacpac, Dexilant und Pylera gibt es keine Generika.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><a href="http://m.apotheke-adhoc.de/fileadmin/content/redaktion/Fotos_Typo3/wissenschaft/Arzneimittel/Protonenpumpenhemmer/antra_omep02_aa_lb.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #d50000;" class="mycode_color">[img=781.9744262695312x0]http://m.apotheke-adhoc.de/fileadmin/content/redaktion/Fotos_Typo3/wissenschaft/Arzneimittel/Protonenpumpenhemmer/antra_omep02_aa_lb.jpg?88765[/img]</span></a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span><br />
<span style="color: #373030;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Verdacht auf Demenz: Möglicherweise rufen Protonenpumpenhemmer wie Omeprazol Erkrankungen wie Alzheimer hervor.<span style="color: #666666;" class="mycode_color">Foto: APOTHEKE ADHOC</span></span></span></span><br />
</li>
</ul>
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><br />
<span style="color: #666666;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">1 / 28</span></span><br />
<a href="http://m.apotheke-adhoc.de/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #d50000;" class="mycode_color">Prev</span></a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span><a href="http://m.apotheke-adhoc.de/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #d50000;" class="mycode_color">Next</span></a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span></span></span><br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Berlin</span> - Protonenpumpenhemmer (PPI) erhöhen möglicherweise das Risiko für Demenz bei Menschen über 75 Jahren. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Bonn. So erkrankten Senioren, die etwa Omeprazol oder Pantoprazol über längere Zeit einnahmen, mit einer um 44 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit an Demenz als Probanden, die keine Säureblocker bekommen hatten.</span></span></span></span><br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"> </span><br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size">Die Forscher um Dr. Britta Hänisch vom Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen hatten Daten von mehr als 73.000 Senioren ausgewertet. Keiner davon wies bei Studienbeginn eine Demenz auf. Von den im Verlauf der Studie diagnostizierten Demenzfällen wurde ermittelt, ob die Patienten über einen Zeitraum von mindestens 18 Monaten regelmäßig PPI eingenommen hatten.</span><br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size">Bei knapp 3000 Personen war dies der Fall. Dabei spielte es nach Angaben der Forscher keine Rolle, welcher Säureblocker verwendet worden war. Etwa die Hälfte der Studienteilnehmer entwickelte Alzheimer, bei den anderen 50 Prozent wurde eine andere Demenzkrankheit diagnostiziert. Die statistische Analyse ergab, dass bei Patienten mit PPI-Behandlung die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung signifikant höher war. Auch bei Patienten mit gelegentlichem Gebrauch von Säureblockern war die Rate erhöht, allerdings nicht so stark wie bei regelmäßiger Einnahme.</span><br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size">Schon in einer früheren Studie waren gleiche Signifikanzen aufgetaucht, allerdings war die Patientenpopulation deutlich kleiner gewesen. Außerdem hatte sich die Auswertung der ersten Untersuchung ausschließlich auf Patientenakten aus Arztpraxen beschränkt, während nun auch Daten einer Krankenkasse zur Verfügung standen.</span><br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size"> </span><br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size">Ob ein kausaler Zusammenhang besteht oder ob es sich um eine zufällige statistische Signifikanz handelt, bleibt allerdings unklar. Der Verdacht auf eine ursächliche Beziehung bestehe in jedem Fall, so die Forscher. Die Wirkstoffe könnten möglicherweise die Blut-Hirn-Schranke überwinden und mit Enzymen im Gehirn interagieren. Auch einen Zusammenhang mit einem Vitamin B12-Mangel schließen die Wissenschaftler nicht aus – dadurch könnte die Entstehung neurodegenerativer Erkrankungen begünstigt werden.</span><br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size">Die Vermeidung von PPI könne die Entwicklung einer Demenz möglicherweise verhindern, schließen die Autoren. Die Medikamentengruppe werde ohnehin viel zu häufig angewendet. Bis zu 70 Prozent der PPI-Verordnungen seien unnötig, so die Forscher. Häufig würden die Produkte, die in Deutschland in der Selbstmedikation zu finden sind, für Beschwerden eingesetzt, für die der Einsatz gar nicht gedacht sei. Auch prophylaktisch würden sie von Patienten gern angewendet – dies sei aber nicht von der Indikation abgedeckt. Seit 2009 Omeprazol und Pantoprazol aus der Rezeptpflicht entlassen wurden, ist vor allem der Markt der Medikamente gegen Sodbrennen in Bewegung: <a href="http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/protonenpumpenhemmer-konkurrenz-fuer-otc-nexium-pfizer/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #d50000;" class="mycode_color">Die PPI verdrängen die klassischen Antazida mehr und mehr.</span></a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span></span><br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size">Die Wissenschaftler fordern prospektive klinische Studien, um die statistischen Ergebnisse ihrer Untersuchungen klinisch zu verifizieren. Bis dahin sollen Patienten die Medikamente nur nach Anweisung des Arztes anwenden. Mediziner werden aufgefordert, ihr Verordnungsverhalten zu überdenken.</span><br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size"> </span></span></span><br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">(Quelle: <a href="http://m.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/protonenpumpenhemmer-demenz-durch-omeprazol-pantoprazol/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://m.apotheke-adhoc.de/nachrichten/p...ntoprazol/</a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title="Link öffnet neuen TAB"></i></sup></span>)</span></span></span>]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
</rss>